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Sonntag, 26. Mai 2013

Im Sog des Mahlstroms



The truth is out there - or at least behind the Screen.

 Kapitel 3 - Amy Rigor-Mortis

            Unter metallischem Ächzen riss die Verriegelung im Inneren der Konstruktion. Von dem unerwartet aufgegebenen Widerstand überrascht konnte Alyssa den magischen Druck, den sie auf das Schloss ausübte, nicht mehr rechtzeitig zurücknehmen, sodass der Kofferraumdeckel nach oben schnellte, gefährlich gegen die Heckscheibe schlug und beinahe aus seinen Scharnieren gerissen wurde - nur um sogleich wieder in die geschlossene Position zurück zu krachen. Ohne funktionierenden Verschluss blieb der Deckel aber nicht unten, sondern wippte noch einige Male von jammernden Geräuschen begleitet auf und ab, bis er jegliche Bewegungen einstellte. Von dem plötzlichen Lärm erschrocken, steckten Cone, Largo und Hendrik fragend die Köpfe aus dem Fond der schwarzen Limousine, wo sie schon seit einer Weile versuchten den Bordcomputer zu starten. Sunetra schüttelte tadelnd den Kopf. "Geht das auch mit ein bisschen mehr Gefühl, Gajin?!"
            "Immer locker durch die Hose atmen! Alles ist in Ordnung. Es ist nichts passiert." Beschwichtigend hob die menschliche Zauberin ihre Hände und grinste verlegen. Die beiden Orks stiegen aus und kamen zu ihr, während sich der Rigger wieder dem Computer zuwandte. Nachdem sie im Eppendorf See den Mercedes CL entdeckt hatten, rief Iron Frau Schmitt an. Ihre Kontaktperson im Rathaus sollte ihnen bei gewissen bürokratischen Hürden unter die Arme greifen. Wie zu erwarten verwies Frau Schmitt aus der 'Verwaltung' den Runner an eine andere Abteilung. 'Typisch für diese Sesselfurzer. Ja nichts machen, wofür man nicht zuständig sein könnte.', dachte Alyssa bitter. 

Freitag, 8. März 2013

Hanse Wasabi

Kapitel 4 - Moshpit

        Alle bekannten und noch nicht nieder geschriebenen Verkehrsregeln missachtend, prügelte Largo den Rover über die Straßen Hamburgs zu dem Treffpunkt, den Kryscha gesendet hatte. Endlich an unserem Ziel angekommen, sah ich zur projizierten Stadtkarte und dann zu den anderen: "Tja, scheint, dass wir hier richtig sind."        
         Unter Schmerzen stemmte sich Lightning auf dem Rücksitz vor: "Moment mal, hier haben wir doch heute Morgen deine Elfenfreundin und Knubbbelchen abgeholt."
         "Pass auf, ich weiß auf welche Stellen deines Körpers ich drücken muss, um deinen Mund zu schließen."      
         Ich glaube nicht wirklich, dass er ihr weh getan hätte, aber ab und an musste man der Magierin auch was entgegen setzen. Sie verzog schmollend den Mund: "Ist ja gut, musst nicht gleich grob werden.", und hielt sich die verletzte Seite. Ein Verband, den Largo angebracht hatte, versorgte sie zusätzlich mit Schmerzmitteln. Sunetra war zwar ebenfalls übern Berg, aber in deutlich schlechterer Verfassung.    
         "Gut, der Rest sollte ein Kinderspiel sein. Largo und ich bringen Bianca zu unserer Auftraggeberin. Ihr zwei bleibt hier und bewacht den Wagen. Ich hoffe ich muss das nicht mit dir ausdiskutieren, Alyssa!"
         "Kein Bedarf. Das heb ich mir für 'ne bessere Gelegenheit auf." Sie lächelte matt und zog ihre Pistole, um mir zu zeigen, dass sie den Rover bis zum Letzten verteidigen würde, wenn sie musste.