Kapitel 2 - The Hound of Blackwood Forest
Bedrohlich dunkel,
riesenhaft, geradezu angriffslustig huschten links und rechts der Landstraße
die nächtlichen Fratzen des Waldes vorbei. Anhänglich waren sie - die Bilder,
die wir in den Bäumen zu erkennen glaubten. Bilder, die dem Rover immerzu dicht
auf den Fersen waren und unsere fluchtartige Abreise aus der Urlaubshütte des
Grauens antrieben.
Zudem war uns kalt. Doch war es nicht die Sorte Kälte, die man durch eine hochgefahrene Heizung vertreiben kann. Es war die Kälte, die Angst und Panik wie der erzwungene dritte Skatkumpel begleitete. Sie kriecht einem zuerst unter die Haut, dann den Nacken hoch, bis sie einen am Schlafittchen gepackt hat. Schließlich krallt sich dieser Parasit in den Knochen fest und lässt einen nicht mehr los.
Ich hatte seit unserer Abfahrt eine hartnäckige Gänsehaut, selbst jetzt noch, nachdem wir fast sechs Kilometer Abstand zwischen uns und die unheimliche Hütte gebracht hatten.
Niemanden hatte das Ereignis unbeeindruckt gelassen. Auch unsere toughen Magierinnen konnten nicht die Anwesenheit des unsichtbaren fünften Fahrgasts leugnen. Besorgt blickten Lightning und Sunetra zu ihren Türfenstern nach draußen und hielten nach Dingen Ausschau, die man für gewöhnlich, selbst in der Erwachten Welt, nicht auf normalen Wege sehen kann.
Largo, unser zwergischer Rigger, versuchte die Kälte der Angst durch Wut zu vertreiben und redete sich selbst in Rage: "Verdammte Magie! Verdammte Drecksgeister - und verdammt seien die Zauberer mit ihren unseligen Experimenten!"
Frustriert schlug er so hart auf die Mittelkonsole, dass ich befürchtete, er könnte den Airbag auslösen. Während Sunetra den Zwerg ignorierte, nahm Lightning die Aufforderung zum Wortgefecht nur zu gerne an und ließ ebenfalls Dampf ab: "Ey, Kurzer! Deine ach so verfluchten Zauberrinnen haben dir mit ihren arkanen Fertigkeiten schon ein paarmal den Arsch gerettet!"
"Ach, ich meine doch nicht euch... du weißt, dass ich... ach es ist nur all das Gerede von Blutmagie, Menschenopfern und Geistern, die uns an den Kragen wollen..."
Er seufzte schwer und sank ein wenig in sich zusammen. Ich konnte seine Frustration verstehen. Wenn man sich nur mit physischen Mitteln gegen etwas wehren kann, das diese Ebene der Existenz hinter sich gelassen hatte, fühlt man sich ziemlich hilflos. Wir hatten in der Hütte Glück gehabt, dass niemand von uns ernsthaft zu Schaden gekommen war. Sunetra erholte sich rasch von dem Schlummer, in den ich sie schicken musste und mein Cousin Cone hatte kaum Erinnerung daran, dass ein blutgieriger Geist sich seines Verstandes bemächtigt hatte. Auf der anderen Seite muss es auch ein sehr einseitiger Kampf für den Geist gewesen sein.
Cone jedenfalls war nicht so einfach klein zu kriegen. Kaum fünf Minuten, nachdem wir den Geist vertrieben hatten, saß er schon wieder auf seiner Trollhammer und düste hinter uns die Straße den Berg hinab.
Zudem war uns kalt. Doch war es nicht die Sorte Kälte, die man durch eine hochgefahrene Heizung vertreiben kann. Es war die Kälte, die Angst und Panik wie der erzwungene dritte Skatkumpel begleitete. Sie kriecht einem zuerst unter die Haut, dann den Nacken hoch, bis sie einen am Schlafittchen gepackt hat. Schließlich krallt sich dieser Parasit in den Knochen fest und lässt einen nicht mehr los.
Ich hatte seit unserer Abfahrt eine hartnäckige Gänsehaut, selbst jetzt noch, nachdem wir fast sechs Kilometer Abstand zwischen uns und die unheimliche Hütte gebracht hatten.
Niemanden hatte das Ereignis unbeeindruckt gelassen. Auch unsere toughen Magierinnen konnten nicht die Anwesenheit des unsichtbaren fünften Fahrgasts leugnen. Besorgt blickten Lightning und Sunetra zu ihren Türfenstern nach draußen und hielten nach Dingen Ausschau, die man für gewöhnlich, selbst in der Erwachten Welt, nicht auf normalen Wege sehen kann.
Largo, unser zwergischer Rigger, versuchte die Kälte der Angst durch Wut zu vertreiben und redete sich selbst in Rage: "Verdammte Magie! Verdammte Drecksgeister - und verdammt seien die Zauberer mit ihren unseligen Experimenten!"
Frustriert schlug er so hart auf die Mittelkonsole, dass ich befürchtete, er könnte den Airbag auslösen. Während Sunetra den Zwerg ignorierte, nahm Lightning die Aufforderung zum Wortgefecht nur zu gerne an und ließ ebenfalls Dampf ab: "Ey, Kurzer! Deine ach so verfluchten Zauberrinnen haben dir mit ihren arkanen Fertigkeiten schon ein paarmal den Arsch gerettet!"
"Ach, ich meine doch nicht euch... du weißt, dass ich... ach es ist nur all das Gerede von Blutmagie, Menschenopfern und Geistern, die uns an den Kragen wollen..."
Er seufzte schwer und sank ein wenig in sich zusammen. Ich konnte seine Frustration verstehen. Wenn man sich nur mit physischen Mitteln gegen etwas wehren kann, das diese Ebene der Existenz hinter sich gelassen hatte, fühlt man sich ziemlich hilflos. Wir hatten in der Hütte Glück gehabt, dass niemand von uns ernsthaft zu Schaden gekommen war. Sunetra erholte sich rasch von dem Schlummer, in den ich sie schicken musste und mein Cousin Cone hatte kaum Erinnerung daran, dass ein blutgieriger Geist sich seines Verstandes bemächtigt hatte. Auf der anderen Seite muss es auch ein sehr einseitiger Kampf für den Geist gewesen sein.
Cone jedenfalls war nicht so einfach klein zu kriegen. Kaum fünf Minuten, nachdem wir den Geist vertrieben hatten, saß er schon wieder auf seiner Trollhammer und düste hinter uns die Straße den Berg hinab.

